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Feldschlösschen verkauft weniger Bier

Die Marktsituation hinterliess beim Jahresergebnis 2020 von Feldschlösschen Spuren.
Bild: Feldschlösschen

Bei Feldschlösschen verringerte sich der Absatz beim Bier und bei den Getränken um 14 Prozent, der Umsatz um 18 Prozent, die Einbusse beim Bierabsatz lag bei sechs Prozent.

Die pandemie-bedingten Einschränkungen des sozialen Lebens im vergangenen Jahr hatten starke Auswirkungen auf wichtige Kundensegmente von Feldschlösschen, das schreibt das Unternehmen in einer Mitteilung. Die Marktsituation hinterliess beim Jahresergebnis 2020 Spuren. So verzeichnet Feldschlösschen für das vergangene Jahr beim Bier und bei den Getränken einen Rückgang bei Volumen und Umsatz. Eine positive Entwicklung hingegen gab es bei den alkoholfreien Bieren sowie bei den Craft- und Spezialitätenbieren

Wie die gesamte Branche wurde die Brauerei und Getränkehändlerin Feldschlösschen im vergangenen Jahr durch die Corona-Pandemie herausgefordert. Der Schweizer Biermarkt schrumpfte 2020 volumenmässig um 4 Prozent. Dabei reduzierte sich der Markt beim Bier Volumen in der Gastronomie um 34 Prozent, wohingegen der Detailhandel um vergleichsweise geringe 10 Prozent zulegte. Die teilweise massiven Einschränkungen des gesellschaftlichen Lebens blieben nicht ohne Auswirkungen. Verlorene Volumina in der Gastronomie und im Eventbereich konnten im Detailhandel nur teilweise kompensiert werden. In der Folge verringerte sich auch bei Feldschlösschen beim Bier und bei den Getränken der Absatz um 14 Prozent, der Umsatz um 18 Prozent. Die Einbusse beim Bierabsatz lag bei 6 Prozent und ist auf die starke Verankerung von Feldschlösschen in der Gastronomie und im Eventbereich zurückzuführen.

Alkoholfreie Biere sowie Craft- und Spezialitätenbiere mit Umsatzplus

Trotz schwieriger Rahmenbedingungen gab es auch positive Entwicklungen: So verzeichnete das Unternehmen Feldschlösschen im vergangenen Jahr bei seinen alkoholfreien Bieren wiederum ein anhaltendendes Wachstum im Volumen und Umsatz (+13 Prozent). Das Volumenwachstum dieser Kategorie im Schweizer Markt lag bei 11 Prozent. Die wichtigste Marke im breiten Bierportfolio, Feldschlösschen, verteidigte ihre Stellung als Biermarke Nr. 1 im helvetischen Markt weiterhin deutlich und konnte ihren Marktanteil trotz der Einbussen in der Gastronomie erfolgreich halten. Ebenfalls gut behaupteten sich die Marken Eve (+24 Prozent) und Somersby. (+17 Prozent) beide mit deutlichem Umsatzplus. Zudem steigerte die Brauerei den Umsatz bei den Craft- und Spezialitätenbieren um 4 Prozent. Zu diesem Segment gehören u.a. die Marken Valaisanne und Grimbergen.

Nachhaltige Verpackungen im Fokus der Nachhaltigkeitsstrategie

Im Rahmen seiner Nachhaltigkeitsstrategie verfolgt Feldschlösschen ehrgeizige Ziele in vier Kernbereichen der ökologischen und sozialen Verantwortung. Auch 2020 konnten erfreuliche Resultate erzielt werden. So sank der CO2-Ausstoss um weitere -9 Prozent (-23 Prozent in den letzten fünf Jahren). Der Anteil erneuerbarer Energien aus eigener Produktion für die Wärmeproduktion liegt in Rheinfelden bei 66 Prozent. Mittelfristig will Feldschlösschen den gesamten Prozess von der Beschaffung bis zum Recycling seiner Produkte ökologisch optimieren und den CO2-Ausstoss entlang der gesamten Wertschöpfungskette reduzieren. Im Jahr 2020 unternahm Feldschlösschen besondere Anstrengungen, um seine Verpackungen nachhaltiger zu gestalten.