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Gefährdete Fische und Krebse

Bundesrat will gefährdete Fisch- und Krebsarten besser schützen
Viele Fisch- und Krebsarten in Schweizer Gewässern sind gefährdet. Darauf hat der Bundesrat jetzt reagiert.
Bild: ZHAW

Mit der Verabschiedung der veränderten Fischerei-Verordnung durch den Bundesrat erhalten 25 einheimische Fisch- und Krebsarten einen neuen Gefährdungsstatus.

Fische und Krebse zählen zu den am stärksten gefährdeten Tierarten in der Schweiz. Deshalb hat der Bundesrat die Änderung der Verordnung zum Bundesgesetz über die Fischerei verabschiedet, wie das Bundesamt für Umwelt (BAFU) mitteilt. 25 einheimische Arten von Fischen und Krebsen erhalten damit einen neuen Gefährdungsstatus.

Laut der geänderten Verordnung zum Bundesgesetz über die Fischerei (VBGF) müssen die Kantone zusätzliche Anstrengungen zum Schutz von Arten unternehmen, deren Gefährdungsstatus sich verschlechtert hat. Der Schutz von fünf besonders gefährdeten Arten (Aal, Doubsforelle, Äsche und zwei auf der Alpensüdseite vorkommende Arten von Rotaugen) wird zudem in Zukunft von Bund finanziell stärker unterstützt.

Im gleichen Verordnungspaket hat der Bundesrat die Flachmoor- und Trockenwieseninventare des Kantons Graubünden genehmigt. Die Verordnungsänderungen tritt auf den 1. Januar 2021 in Kraft.