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Hilcona verzichtet auf Plastik-Einweg-Geschirr

Hilcona verzichtet auf Einwegbesteck aus Plastik
Hilcona verspricht sich vom Umstieg auf faltbares Plastikgeschierr pro Jahr rund 3,5 Tonnen Plastikmüll-Einsparung.
Bild: Hilcona

Hilcona schafft den Plastiklöffel im Bodenfach seiner Lebensmittelprodukte zum Mitnehmen ab. Er wird durch einen umweltfreundlichen Faltlöffel ersetzt. Der Lebensmittelhersteller aus Schaan will damit jährlich rund 3,5 Tonnen Plastikmüll vermeiden.

«In Zeiten von zero waste-Bewegungen möchte die Hilcona AG ihren Kunden laufend nachhaltige Strategien zur Müllvermeidung bieten», erläutert Hilcona in einer Mitteilung. Der Lebensmittelhersteller mit Sitz in Schaan wird daher ab sofort bei seinen Mitnehmprodukten auf Plastiklöffel verzichten. Stattdessen kommt ein neuer Eco-Faltlöffel in das Becherbodenfach.

Der neue Eco-Faltlöffel werde aus FSC-zertifiziertem Material hergestellt, informiert Hilcona in der Mitteilung weiter. Das internationale Zertifizierungssystem für nachhaltige Waldwirtschaft (Forest Stewardship Council, FSC) zeichnet Produkte aus, die nachweislich aus Holz von vorbildlich bewirtschafteten Wäldern angefertigt wurden. Zudem könne der Eco-Faltlöffel mit 65 bis 85 Prozent weniger Materialeinsatz gefertigt werden als die meisten anderen Einwegbestecke aus Plastik oder Holz, erläutert Hilcona.


Eco-Faltlöffel braucht das Land ... Zumindest wenn es nach Hilcona geht. (Bild: Hilcona)

«Wir wollen Verantwortung übernehmen und unseren natürlichen Lebensraum aktiv schützen», wird Hilcona-Projektleiterin Barbara Held in der Mitteilung zitiert. «Deshalb haben wir unser Hilcona To-Go-Verpackungskonzept hinterfragt und uns im Sinne der Umwelt dafür entschieden, auf bestehendes Plastik-Einwegbesteck zu verzichten.»