chevron_left
chevron_right

Inländischer Butter reicht nicht aus

Bisher gab das BLW im Jahr 2022 6100 Tonnen Butter zum Import im Kontingent frei.
Bild: Sorin Gheorghita, Unsplash

Der Bund erhöht das Zollkontingent Butter um weitere 1000 Tonnen.

Das Bundesamt für Landwirtschaft BLW erhöht das Zollkontingent Butter für das Jahr 2022 zum fünften Mal. Die Branchenorganisation Milch hat dafür einen Antrag eingereicht. Die zusätzliche Importmenge beträgt 1000 Tonnen Butter.

Das inländische Angebot an Butter reicht im laufenden Jahr gemäss Einschätzung der Branche weiterhin nicht aus. Die Gesamtmilchmenge ist im Vergleich zum Vorjahr tiefer – entgegen den Prognosen. Deshalb bleibt neben der Käseproduktion zu wenig Milch für die Butterherstellung übrig. Das BLW hat entschieden, den Antrag der Branchenorganisation Milch gutzuheissen und das Zollkontingent Butter ab dem 17. Oktober 2022 bis Ende Jahr um weitere 1000 Tonnen zu erhöhen. Die zusätzliche Kontingentsmenge wird wie üblich versteigert.

Bisher gab das BLW im Jahr 2022 6100 Tonnen Butter zum Import im Kontingent frei. Wird mit einer durchschnittlichen jährlichen Nachfrage von 46’000 Tonnen Butter pro Jahr gerechnet, beträgt der Importanteil in diesem Jahr rund 13 Prozent.