chevron_left
chevron_right

Lebensmittelsicherheit und Hygiene in der Milchwirtschaft

Bei der Herstellung von Butter muss auf hygienische Prozesse geachtet werden.
Bild: Adobe Stock

Die Halag Chemie AG aus dem thurgauischen Aadorf steht der Lebensmittelindustrie als Partner für keimfreie Sauberkeit zur Seite und zeigt die vielfältigen Aspekte auf, die es im Fokus der Konsumentengesundheit zu beachten gilt.

Die vergangenen Monate haben den Konsumentinnen und Konsumenten vor Augen geführt: Mangelnde Hygiene kann gravierende Auswirkungen für die Gesundheit haben. Neben der Sensibilisierung für die Faktoren, die eine Verbreitung von Viren und Bakterien begünstigen, war auch durch diverse Einschränkungen der Bewegungsfreiheit spürbar, dass eine regelmässige, uneingeschränkte Versorgung mit Lebensmitteln nicht selbstverständlich ist. Es war eine Herkules-Aufgabe für die gesamte Wertschöpfungskette, die Versorgung der Verarbeiter mit Rohstoffen und Verpackungsmaterial sicher zu stellen. Zudem darf bei den Hygienestandards nichts dem Zufall überlassen werden. Das zeigt bereits die Verankerung von Lebensmittelsicherheit in diversen Gesetzen. Gemäss Verordnung des EDI über die Hygiene beim Umgang mit Lebensmitteln gilt es, alle Möglichkeiten der nachteiligen Veränderung von Lebensmitteln, u. a. den Verderb durch Mikroorganismen, die Kontamination mit Krankheitserregern und deren Ausbreitung, zu verhindern.

Vermeidbarer Imageschaden

Dass trotz aller geltenden Vorschriften, die Behörden die Konsumentinnen und Konsumenten immer wieder vor Lebensmitteln in hygienisch nicht einwandfreiem Zustand warnen müssen, wurde durch eine wahrgenommene Häufung von Listerien-Fällen bei Schweizer Detailhändlern in den ersten Monaten dieses Jahres deutlich. Für Personen mit normalen Abwehrkräften verläuft diese Infektion meistens milde. Für Personen mit geschwächter Immunabwehr, kann sie aber durchaus bedrohliche Folgen haben. Dass diese Fälle aktuell stärker durch die Konsumenten wahrgenommen werden, ist wahrscheinlich auch dem generell gesteigerten Hygienebewusstsein geschuldet. Obwohl aktuell nur ca. 20 bis 30 Listeriose Infektionsfälle jährlich dokumentiert werden, ist der entstehende Imageschaden, durch öffentlich ausgesprochene Warnungen und die entsprechende Medien-Berichterstattung, sowohl für die betroffenen Detailhändler, als zunehmend aber auch für die Erzeuger beträchtlich.

Der ganze Artikel ist im E-Paper der Lebensmittel-Technologie zu finden.