chevron_left
chevron_right

Rohstoffe verteuern sich massiv

Die international gehandelten Preise für Pflanzenöl, Getreide und Fleisch sind so hoch wie nie zuvor.
Bild: Lisa Pellegrini, Unsplash

Sabo, der Speiseölproduzent mit Sitz in Lugano veröffentlicht regelmässig Marktberichte.

Diese ausführlichen Berichte erläutern regelmässig und detailliert die Entwicklungen der Märkte für konventionelle Speiseöle inklusive ausführlicher Hintergrundinformationen. Für den Marktbericht werden verschiedene Quellen recherchiert und journalistisch aufbereitet. Diese Reports stellt Sabo Interessierten gerne zur Verfügung. Sie werden vom Einkaufsleiter von Sabo, Marco Spinelli verfasst. Sie können bei Sabo direkt bestellt werden.

Im aktuellen Bericht ist der Ukraine-Krieg und die Auswirkungen Thema: Der Krieg zwischen Russland und der Ukraine tangiert nicht nur Gas- und Energielieferungen, sondern auch die Weltversorgung mit Grundnahrungsmitteln wie Weizen, Sonnenblumen, Soja, Mais und anderen Getreidesorten. Die Preise bewegen sich weiterhin in besorgniserregender Höhe. Die Ukraine und Russland gelten als Kornkammern Europas und bedienten in der jüngsten Vergangenheit etwa einen Viertel der Welt mit Weichweizen und über der Hälfte an Sonnenblumenöl.

Die Weltmarktpreise für Nahrungsmittel stiegen im März um 12,6 %, der höchste Anstieg seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 1990.

Die international gehandelten Preise für Pflanzenöl, Getreide und Fleisch sind so hoch wie nie zuvor, aber auch Zucker und Milchprodukte legen weiter zu.

Im Detail: Im März stiegen Pflanzenöle um 23,2 %, Getreide um 17,1, Zucker um 6,7, Fleisch um 4,8 und Molkereiprodukte um 2,6 % gegenüber Februar, was auf einen starken Anstieg der Produktionskosten (Energiekostenanstieg) zurückzuführen ist.