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Schokolade: Umsatzeinbruch und unsichere Zukunft

Schokolade: Umsatzeinbruch und unsichere Zukunft
Die Aussichten für Schweizer Schokolade sind eher düster.
Bild: Pixabay

Von Mai bis August 2020 brach der Branchenumsatz der Schweizer Schokoladehersteller aufgrund der Coronakrise gegenüber der Vorjahresperiode um über 20 Prozent ein.

Nach einem verhaltenen Start drehten Verkaufsmengen und Umsatz der Schweizer Schokoladehersteller von Januar bis April 2020 ins Minus, schreibt Chocosuisse, der Verband der Schweizerischen Schokoladefabrikanten.

Von Mai bis August brach der Branchenumsatz im Vergleich zur Vorjahresperiode um 21.5 Prozent ein. Zwischen Jahresbeginn und August 2020 betrug der Umsatzrückgang gegenüber der Vorjahresperiode insgesamt 14,3 Prozent. Die Negativentwicklung betrifft das Inland- und das Exportgeschäft.

Der Exportanteil der Verkaufsmenge von Schweizer Schokolade beträgt über 70 Prozent. Im Sommer ging der Branchenumsatz aufgrund der Einbrüche bei Duty-free-Shops sowie internationalen Hotel-, Kongress- und Reisegastronomie weiter zurück. Auch die Menge der im Inland verkauften Schweizer Schokolade ging seit Jahresbeginn deutlich zurück, gleichzeitig steigt die Menge importierter Schokolade, was zu einem starken Preisdruck führe, heisst es weiter.