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Schubert: Cobots und 3D-Druck auf dem Vormarsch

Schubert: Cobots und 3D-Druck auf dem Vormarsch
Bild: Schubert

Der Verpackungsmaschinenhersteller Schubert sieht sich auch im Jahr 2020 als treibende Kraft für innovative Technologien und Verpackungslösungen. In einer Mitteilung führt das Unternehmen aus Crailsheim einige interessante Zukunftstrends auf.

Mit kooperativen Robotern lassen sich Verpackungsprozesse kleiner Losgrössen automatisieren und deutlich optimieren. Auch ohne die Weltleitmesse Interpack kann Gerhard Schubert GmbH nach eigenen Angaben auch im 2020 mit vielen Innovationen bei den Verpackungsmaschinen auftrumpfen. Das Familienunternehmen aus Crailsheim ist vor allem Marktführer für Top-Loading-Verpackungsmaschinen (TLM). In einer Mitteilung progonostiiert Schubert seine Zukunftsvisionen. 

Cobots und 3D-Druck

Der 3D-Druck soll demnach nicht nur die Maschinen revolutionieren, sondern auch die Lagerhaltung, da sich Konstruktionsdaten in Sekundenschnelle «on demand» in der ganzen Welt abrufen lassen. Die digital gelagerten Teile sind dadurch überall verfügbar. Lange Warte- und Lieferzeiten erübrigen sich. Neben einfachen Ersatz- und Verschleissteilen lassen sich verschiedenste 3D-Formatteile für Roboterwerkzeuge über eine neue Part-Streaming-Plattform «Tochterfirma Schubert Additive Solutions GmbH» des Verpackungsmaschinenherstellers drucken.

Schubert erwähnt auch kooperative Roboter (Cobots). Präsentiert werden die neuen kooperativen Roboter von Schubert auf der Interpack 2021 vom 25. Februar bis 3. März 2021 in Düsseldorf.

Industrial Gateway GS.Gate

Das Speichern von Maschinendaten reicht heutzutage nicht aus. In jede neue TLM-Anlage werde heute praktisch ein «GS.Gate» als Industrial Gateway integriert. Darüber können detaillierte Auswertungen der Anlagenproduktivität abgerufen werden. Die Ergebnisse sind entweder auf der Kundenplattform GRIPS.world oder auf dem Bedienterminal der Maschine einzusehen. Aus dieser Analyse lassen sich dann Potenziale und Möglichkeiten ableiten, wie die OEE-Kennzahl (Overall Equipment Effectiveness) der Anlage und damit die Wertschöpfung zu verbessern ist.

Für mehr Leistung und Produkthandling auf kleiner Fläche sollen nun die neuen T4- und T5-Robotern von Schubert herhalten. Sie ergänzen den bewährten F4-Roboter, der in zahlreichen Pickerlinien und Packstrassen von Schubert im Einsatz ist. Die Konstruktion der neuen Pick-and-Place-Roboter basiere auf dem bekannten Delta-Robotertyp. Ihr begrenzter rechteckiger Arbeitsbereich prädestiniert sie für eine hohe Leistung auf engstem Raum: In einem einzigen TLM-Gestell können bis zu sechs der neuen vierachsigen T4-Roboter gleichzeitig arbeiten.

www.schubert.group/de