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Studie warnt vor Folgen der Anti-Pestizid-Initiative

Ein Forscherteam der Universität St. Gallen hat sich mit den Folgen befasst, welche die Umsetzung der «Anti-Pestizid»-Initiative hätte.
Bild: Pixabay

Die Initiative «Für eine Schweiz ohne synthetische Pestizide» würde den Schweizer Agrar- und Lebensmittelsektor wirtschaftlich schwächen. Das zeigt eine Studie der Universität St. Gallen.

Eine Studie der Universität St. Gallen unter der Leitung von Charles Gottlieb hat untersucht, welche Folgen eine Umsetzung der Initiative «Für eine Schweiz ohne synthetische Pestizide» hätte, wie die Fial, die SALS, die AgorA, die IG Zukunft Pflanzenschutz und der Schweizer Bauernverband (SBV) in einer gemeinsamen Mitteilung schreiben.

Die Initiative sieht vor, den Einsatz von synthetischen Pflanzenschutzmitteln und Bioziden im Inland wie auch für importierte Lebensmittel zu verbieten. Die Initiative würde zu einer Reduktion der Schweizer Lebensmittelproduktion, höheren Produktionskosten sowie höheren Gesundheits- und Hygienerisiken führen, so das Resultat der Studie.

Zudem würde die Initiative enormen Druck auf den Agrar- und Lebensmittelsektor ausüben und der Selbstversorgungsgrad sänke von 58 auf 42 Prozent, heisst es weiter. Auch betroffen wäre die Exportwirtschaft. So könnten Lebensmittelhersteller etwa im Kakao- und Kaffeebereich – die Produktion ins Ausland verlagern.