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News

Was essen wir 2035?

Welche Trends prägen die europäische Lebensmittelbranche bis 2035
Auch KI und maschinelles Lernen beeinflussen das Ernährungssystem.
Bild: iStock/sdecoret

Was essen wir 2035? Wie lassen sich Lebensmittel mit weniger Ressourcenverbrauch herstellen? Antwort darauf geben Broschüre des Fraunhofer ISI, die Ende 2019 auf der 33. International Conference in Rotterdam vorgestellt wurde. Genannt werden 50 der prägendsten Lebensmitteltrends.

Was essen wir 2035? Eine neue Broschüre des Fraunhofer ISI, die Ende 2019 auf der 33. International Conference in Rotterdam (EFFoST) vorgestellt wurde, veranschaulicht die 50 prägendsten Lebensmitteltrends, aus denen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie Lebensmittelexpertinnen und -experten die 15 wichtigsten ausgewählt haben.

Das wachsende öffentliche Bewusstsein für das Thema Lebensmittelverschwendung könnte demnach den gesellschaftlichen Druck und die staatlichen Vorschriften erhöhen und die Produktions- und Logistikprozesse verbessern. Niedrigere Kaufpreise könnten eine direkte Folge dieser Entwicklungen sein, die auf flexiblere Lebensmittelpreise und Rabatte für Lebensmittel nahe dem Verfallsdatum zurückzuführen sind. Abschliessend bleibt die Frage, was wir in Zukunft essen?

Der Trend «alternative Proteine» zeige, dass Innovationen wie rein pflanzliche Fleischalternative zu einer Koexistenz von Fleisch- und alternativen Protein-Industrien führen könnte, die sich gegenseitig ergänzen. Künstliche Intelligenz und maschinelles Lernen werden aber laut Dr. Björn Moller vom Fraunhofer ISI wichtigen Einfluss auf die Nahrungsmittelproduktion haben.

KI könnte die Qualität und Frische und smarte Landwirtschaft verbessern. Auch für den E-Commerce-Bereich sei dies relevant, biete aber auch für lokale Händler ein immenses Potenzial, um in jeder Filiale ein spezifisches, massgeschneidertes und differenziertes Sortiment anbieten zu können.

Das sind die 15 Trends und Herausforderungen der Zukunft:

  • Lokale Lebensmittelkreise
  • Alternative Proteine
  • Nachhaltige Lebensmittel für alle
  • Teilen statt besitzen
  • Präzisionslandwirtschaft
  • Lebensmittelverluste und -verschwendung
  • Vooking – vegan – glutenfrei
  • Neue Formen der Lebensmittelproduktion
  • Klimawandel – Naturkatastrophen
  • Blockchains und intelligente Verträge
  • Erhöhte Marktmacht von Einzelhändlern
  • Etikettengenauigkeit und -transparenz
  • Neue Ernährungsmuster
  • Nachhaltige Produktion und Wertschöpfungsketten
  • Künstliche Intelligenz und maschinelles Lernen

Die komplette Studie zu den Ernährungstrends 2035 ist hier zu finden.