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Verband für alternative Proteinquellen

Alternative Proteinquellen sollen gefördert werden.
Bild: Ivan Dostal, Unsplash

Bell Food, Kündig, Migros und Planted Foods wollen für eine klimaschonende Ernährung sensibilisieren.

Die vier Hersteller alternativer Proteinquellen haben darum die Swiss Protein Association gegründet. Der Verband mit Sitz in Bern steht weiteren Unternehmen der Branche offen.

Die vier Lebensmittelunternehmen wollen für eine klimaschonende Ernährung mithilfe alternativer Proteinquellen sensibilisieren. Darunter werden Fleisch- und Milchprodukte verstanden, die nicht aus herkömmlichen tierischen Quellen stammen. Um zu einer nachhaltigeren Ernährung beizutragen haben die vier Partnerunternehmen den Schweizerischen Verband für alternative Proteinquellen (Swiss Protein Association, SPA) gegründet.

Der Verband setze sich «für die Förderung einer qualitativ hochwertigen und wettbewerbsfähigen Produktion alternativer Proteinquellen entlang der gesamten Wertschöpfungskette von Anbau bis Endprodukt und für die Schaffung vorteilhafter Rahmenbedingungen in der Schweiz ein», erläutern die Gründungspartner in einer Mitteilung. «Mit der Gründung des Verbandes bündeln wir die Kraft und Erfahrung aller Mitglieder», sagt Ralph Langholz, Leiter Alternative Proteinquellen, bei der Micarna-Gruppe der Migros Industrie.

Die Mitgliedschaft in der SPA steht weiteren im Bereich alternative Proteine tätigen Unternehmen offen. Der Verband verstehe sich «als Ansprechpartner und Austauschplattform» der Branche, heisst es in der Mitteilung. Interessierten Verbänden und Privatpersonen wird eine assoziierte Mitgliedschaft angeboten.