chevron_left
chevron_right

Zühlke führt Nemis AG zur Marktreife

Zühlke führt Nemis AG zur Marktreife
Die Nemis AG hat eine neue Methode für die lebensmittelverarbeitende Industrie entwickelt, die Bakterien rasch erkennt.
Fitnish-Media on Unsplash

Die Nemis AG ermöglicht mit ihren Diagnose-Kits bakterienfreie Lebensmittel. Die Entwicklung für die Lebensmittelindustrie ist mit Hilfe des Innovationsspezialisten Zühlke in nur zwei Jahren zur Marktreife gelangt.

Das Start-up Nemis AG aus Dübendorf hat in Zusammenarbeit mit Zühlke seine Lösung für bakterienfreie Lebensmittel in nur zwei Jahren bis zur Marktreife gebracht. Inzwischen sei die Produktion von Millionen der Nemis-Diagnoskits zur Entdeckung von Bakterien in der Lebensmittelindustrie möglich, heisst es in einer Mitteilung der Zühlke Group. Auch die Lieferketten dazu seien aufgebaut.

Die Nemis AG hat laut der Mitteilung eine neue Methode für die lebensmittelverarbeitende Industrie entwickelt. Diese ermögliche es, Bakterien um ein Vielfaches schneller zu erkennen, als dies bei gängigen Verfahren der Fall ist. Das NEMIS N-LightTM Kit erlaubt es der Lebensmittelindustrie in-house und ohne Investitionen in teure Laboreinrichtungen oder hochqualifizierte Mitarbeitende, eine mögliche Kontamination ihrer Produktionsanlagen mit gefährlichen Bakterien zu entdecken. Durch die minutenschnelle Identifikation von Salmonellen, Listerien und Kolibakterien soll es die Lebensmittelsicherheit verbessern. Herkömmliche Lösungen benötigen dafür 48 Stunden und mehr.

Für die Markteinführung seien niedrige Herstellkosten, eine hohe Zuverlässigkeit in der Anwendung, der Aufbau einer stabilen Lieferkette sowie rasche Lieferung der Schlüssel für eine erfolgreiche Markteinführung. Dabei habe die Zusammenarbeit mit dem Innovationsexperten Zühlke geholfen, wird der CEO der Nemis AG, Arnaud Muller, zitiert: „Dank der Zusammenarbeit mit Zühlke konnten wir als junges Start-up innerhalb kürzester Zeit Marktreife erlangen.“

In einem gemeinsamen Team übernehmen die Experten von Zühlke die Verantwortung für das Systemumfeld, die Verpackung und den Aufbau der kompletten Lieferkette. Zudem stellt das Team sicher, dass Kunststoffverpackungen entwickelt, Spritzgusswerkzeuge produziert und Abfüll- und Verpackungsanlagen bei Lieferanten installiert werden.